Gefälschte Papiere, überladener Transporter: Polizeikontrollen bei Neu-Ulm: Zahlreiche Verstöße

19. November 2021 07:38 Uhr von Polizei Original Polizeimeldung
Polizei (Symbolbild)
Polizei (Symbolbild)
David Yeow

Die Zentralen Einsatzdienste Neu-Ulm führten gemeinsam mit Beamtinnen und Beamten der PI Neu-Ulm sowie der VPI Neu-Ulm am 17.11.2021 zwei Kontrollstellen in Zusammenhang mit der Überwachung der Verkehrssicherheit sowie Wohnungseinbruchdiebstahl durch.

Kein Personalausweis

Die erste Kontrollstelle fand auf dem Pendlerparkplatz an der St 2023 nahe Burlafingen statt. Hier kontrollierten die Beamten 96 Verkehrsteilnehmer im Zeitraum von 16:00 bis 18:30 Uhr. Neben kleineren Verstößen nach der Straßenverkehrsordnung, die die Beamten feststellten, kontrollierten sie eine Person, welche schon seit längerer Zeit keinen gültigen Personalausweis mit sich führte.

Gefälschter Ausweis

Die zweite Kontrollstelle fand auf der B10 Höhe Parkplatz Muthenhölzle statt. Hier überprüften die Polizisten insgesamt 180 Verkehrsteilnehmer im Zeitraum von 19:00 Uhr bis 21:00 Uhr kontrolliert. Zwei Personen aus einem sogenannten Drittstaat im Alter von 31 und 35 Jahren hielten sich ohne die erforderliche Aufenthaltsgenehmigung in Deutschland auf. Bei dem 31-jährigen Drittstaatler stellten die Beamten zudem fest, dass er sich in der Vergangenheit an seiner Heimatadresse nach dem derzeitigen Stand der Ermittlungen mit einem gefälschten Ausweisdokument angemeldet hat. Gegen beide leiteten die Beamten ein Strafverfahren ein.

Ungültiger Führerschein

Weiter kontrollierten sie einen 37-jährigen Mann mit seinem Pkw. Dieser zeigte einen moldauischen Führerschein vor, welchen er schon vor längerer Zeit hätte umschreiben lassen müssen. Die Konsequenz daraus ist, dass die Fahrerlaubnis somit ihre Gültigkeit verlor und damit ein Fahren ohne Fahrerlaubnis im Raum steht.

Überladener Kleintransporter

Abschließend stellten die Beamten einen Kleintransporter beladen mit Paletten mit einem schweren Baugerät fest, dessen Vorderachse aller Voraussicht nach komplett gebrochen war. Ein Einlenken der beiden Vorderreifen war nicht mehr möglich. Da hiervon eine erhebliche Gefahr für den Straßenverkehr ausging, zogen die Beamten das Fahrzeug sofort aus dem Verkehr und unterbanden die Weiterfahrt. Neben einer Ordnungswidrigkeit nach dem Bundesmeldegesetz stellten die Beamten noch weitere geringfügige Verstöße nach der Straßenverkehrsordnung fest.